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NEUE BÜHNENPRODUKTION FÜR DAS THEATER CERVANTES IN MALAGA UND
LA FONDAZIONE PERGOLESI SPONTINI (Italien)
Spanische Oper in drei Akten mit Musik von Emilio Arrieta und Textbuch von
Francisco Camrodón und Miguel Ramos Carrión
1855 wurde sie als Zarzuela im Theater Circo Price in Madrid erstaufgeführt und war 1871 die einzige spanische Oper, die im Königlichen Theater von Madrid dargeboten wurde.
Musikproduktion THEATER CERVANTES MALAGA
Marina ROCÍO IGNACIO
Jorge JORGE DE LEÓN
Roque CARLOS ÁLVAREZ
Pascual FEDERICO GALLAR
Kapitän Alberto RICARDO MUÑIZ
PHILHARMONIEORCHESTER AUS MALAGA
OPERNCHOR MALAGA
Bühnenleitung HORACIO RODRÍGUEZ ARAGÓN
Chorleitung FRANCISCO HEREDIA
Musikalische Leitung MIQUEL ORTEGA I PUJOL
Marina, die als Zarzuela entstand, hatte eine kühle Erstaufführung in Madrid. Es schien, dass es an einer gewissen literarischen und dramaturgischen Schwäche lag. Aber nach nur sechs Aufführungen in der Hauptstadt, wurde sie in den Provinzen vorgestellt, wo sie große Anerkennung erntete, die bis heute nicht abnahm.
Der Schritt zur Oper wurde dem Autor, unter anderen, vom Sänger Enrique Tamberlik vorgeschlagen. Da Camprodón verstorben war, gab Arrieta (1823-1894) die Revision des Textes an Ramos Carrión in Auftrag, der das Werk seines Vorgängers ausreichend respektierte. Marina wurde am 16. März 1871 im Königlichen Theater (das damalige Grosse Nationaltheater der Oper) erstaufgeführt und Tamberlik übernahm die Rolle des „Jorge“. Der Erfolg dieser Saisonveranstaltung war so groß, dass sie an allen Opern in Europa und Lateinamerika aufgeführt wurde und bis heute den Glanz einer spontanen Musik konserviert, die mit Sachverstand und melodischer Eleganz geschrieben wurde.
Marina bietet zahlreiche interessante musikalische Momente. Die Partitur von Arrieta hat eine allgemeine Struktur und erinnert an Donizetti und Rossini und obwohl einige der Personen, wie im Fall „Roque“ ganz klar spanischen Ursprungs sind, ist es eine perfekte italienische Kreation, was in den Rollen der „Marina“ oder „Jorge“ deutlich wird. Betrug, Eifersucht und Irrtümer greifen in den, für die Oper so bedeutenden, Arien ineinander. Vom „Fischerchor“ am Anfang, die Barkarole „Das schmucke Meer glänzt“, die vibrierende Romanze „An ihn denkend“, die anspruchsvolle „Costa la de Levante“, der Gruß „Wir füllen das Glas bis zum Rand“, den wir schon so oft auf den Bühnen und ausserhalb gehört haben bis zum bekannten „Glücklich der, der etwas hat".
Das Argument ist eine naive Liebesromanze ohne große Komplikationen. Lloret de Mar, ein Dorf an der katalanischen Küste. Waise, wie Arrieta selbst, hat sich Marina in ihren Tutor Jorge verliebt, der sich nach dem Tod ihrer Eltern um ihren Unterhalt kümmerte. Sie, die zur Frau geworden ist und er, strahlender Schiffskapitän, lieben sich, verheimlichen aber ihre Liebe. Während einer von Jorges Reisen, hält ein Kalfaterer um Marinas Hand an. Sie glaubt, dass es die ideale Gelegenheit ist, um festzustellen, ob Jorge ihre Gefühle erwidert und bittet Pascual, den Kapitän um ihre Hand zu bitten. Er sei für sie als Waise so etwas wie ihre einzige Familie. Pascual folgt ihrer Bitte und Jorge gewährt sie ihm, wenn auch zerbrochenen Herzens, was er sich allerdings nicht anmerken lässt.
Alberto, Kapitän der Handelsschifffahrt, übergibt Marina einen Brief des Vaters, den sie seit langem für tot glaubte. Es ist ein letztes Schreiben, was er kurz bevor er starb, als Abschied verfasste. Pascual glaubte, dass es sich um einen Liebesbrief handelte und wird eifersüchtig. Er zweifelt schließlich an der Treue Marinas… Die Hauptdarsteller, die nicht länger stillhalten können, rufen ihre Liebe in alle Himmelsrichtungen aus… Sie vereinbaren, dass sie nach der nächsten Reise Jorges, heiraten werden.