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| 18 Dezember | A 21€ B 16€ C 12€ D 7€ | ||||||
Direktor ARTURO TAMAYO
Quiet city, A. Copland
De civitate maris (*), J. García Román
Symphonie Nr.2, Ch. Ives
(*) Absolute Erstaufführung. Ein von dem OFM, der Autorenstiftung und der AEOS in Auftrag gegebenes Werk
Die Stadt ist die Hauptbühne der Ereignisse unseres Lebens. So war es auch für Charles Ives (1874-1954), Aaron Copland (1900-1990) und so ist es heute für José García Román (1945). Doch es handelt sich nicht um dieselbe Stadt, noch um dieselbe Zeitepoche, und vor allem handelt es sich nicht um dieselbe Sicht- und Anschauungsweise. Die ersten beiden –Ives und Copland– kommen aus demselben Land, den USA, und obwohl sie aus unterschiedlichen Generationen stammen, werden beide als unentbehrliche Meilensteine bei der Bildung einer musikalischen Sprache angesehen, die als ganz typisch amerikanisch bezeichnet werden kann. Die Symphonie Nr.2 von Ives war im Jahre 1902 abgeschlossen, obwohl sie kurz darauf überarbeitet wurde. Leonard Bernstein, ein weiterer unerlässlicher Akteur der nordamerikanischen Musik, war Dirigent des Philharmonischen Orchesters New York bei der triumphalen Erstaufführung im Jahre ... 1951. Es gibt in dem Titel keinerlei Referenz in Bezug auf irgendeine Stadt, doch der charismatische Direktor, mit der Absicht den Erfolg zu erklären, erwähnte die Frische der klanglichen Bilder, die er aus einer Welt mitbrachte, die sich gerade im Aussterbungsprozess befindet, in jedem Falle jedoch einen Teil des amerikanischen Gedankenguts bildete: Hymnen, Volkslieder, patriotische Lieder und Märsche, Studentenlieder. Die ruhige Stadt (Quiet City) und ihr Nachtleben von Copland stammen aus einem anderen Jahrzehnt, nämlich den drei?iger und fast schon den vierziger Jahren, es gehört zu einer anderen Wirklichkeit. Ein ehr introspektiver, ruhiger und gelassener Charakter durchläuft dieses wunderbare Stück. Beide werden nun zum ersten Mal von dem Philharmonischen Orchester aus Málaga interpretiert.
De civitate maris (Die Stadt des Meeres) ist ein weiterer Stopp in der Musikgeschichte, der letzte bis jetzt, der persönlichen Laufbahn, die der Komponist aus Granada José García Román in verschiedenen imaginären oder echten Städten Anfang des Jahrhunderts begann. Ein neues Klangbild von gro?er Subtilität, die er laut den Worten von Yvan Nommick folgenderma?en vermittelt: „ein komplexes Universum aus Atmosphären, Empfindungen, Gefühlsregungen, Erlebnissen, Erinnerungen und Symbolen“. Es wurde auf Wunsch und Antrag unseres Orchesters, der Autorenstiftung und der AEOS für seine absolute Erstaufführung in der Saison 2009-10 komponiert.
Drei Welten und drei Anschauungsweisen.