LA VIDA POR DELANTE

Freitag, 28 Mai, 21.00 h.
Samstag, 29 Mai, 20.00 h.
Sonntag, 30 Mai, 19.00 h.
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18 Dezember A 24€  B 18€  C 13€  D 9€

Focus

Von  Romain Gary (Emile Ajar)
Bearbeitung  Xavier Jaillard
Übersetzung  Josep Maria Vidal
Mit  Concha Velasco, Rubén de Eguia, José Luis Fernández und Carles Canut
Regie  JOSEP MARIA POU

> Dauer 1.50 Std. (o/P)

Madame Rosa ist eine jüdische Exprostituierte, eine Überlebende von Auschwitz, die sich ihren Lebensunterhalt auf prekäre Weise verdient, indem sie in ihrer Wohnung in Paris für kurze Zeit die nicht gewollten Kinder der Prostituierten des Stadtviertels beherbergt. Das Gebäude, in dem sie lebt, wird von pittoresken Gestalten bewohnt, dem Hausmeister M. Mimoun, Monsieur Charmette, Madame Lola, die Zaoum Brüder,… Madame Rosa kümmert sich um zwölf kleine Kinder, die ab und zu von ihren Müttern besucht werden, die ihnen etwas Geld überlassen. Doch für Momo, einem 14 jährigen arabischen Jungen ist Madame Rosa die einzige Familie, die er hat.

La vida por delante
beschreibt uns das schäbige menschliche Ambiente, in dem Momo seine Lebensweisheiten macht. Von der Naivität seiner Jugend aus verurteilt er den Rassismus und den Materialismus und stellt Überlegungen über das Altern, die Einsamkeit und die Euthanasie an.

La vida por delante, eine Novelle, mit der der Schriftsteller und Diplomat Romain Gary (1914-1980) –unter dem Pseudonym Emile Ajar– den Gouncourt-Preis im Jahre 1975 gewann, und von der eine Kinoversion (Madame Rosa) gemacht wurde, überrascht uns aufgrund ihrer so intakten Gültigkeit für die heutige Zeit und ihrem Hauch an Ironie, Unschuldigkeit und Liebe. Josep Maria Pou ist von der Theaterbearbeitung von Xavier Jaillard ausgegangen, der kürzlich in Frankreich groβe Erfolge verbuchte, um die Regie zu führen.

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